Presse - dh-bauplanung & betreuung in Soest

Hier finden Sie allgemeine Berichte der örtlichen Presse zu unseren aktuellen Projekten.

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Rathausumbau Möhnesee

Rathausumbau Möhnesee

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Den Stand der Arbeiten auf der Rathausbaustelle erläuterten (von links) Klaus Dünschede von der Gemeinde, die Fachplaner
Meinolf Laumeier (Heizung, Lüftung, Klima) und Ulrich Vassmer (Elektro), Thomas Overbeck vom Gebäudemanagement der Gemeinde
sowie Architekt Dierk Steinkämper als Bauleiter. Foto: © Dahm

Möhnesee - Trockenbau, Elektroinstallation, Heizung, Lüftung und Klima:
Um diese Gewerke drehen sich derzeit die Arbeiten im Rathaus.

12.03.18 - 19:00

Ende März folgt der Einbau des Estrichs, danach kann der Innenausbau mit dem Einbau von Fliesen und Teppichböden sowie der Wand- und Deckengestaltung weitergehen. Bis Ende Mai sollen die Arbeiten abgeschlossen sein, erläuterte Architekt Dierk Steinkämper, dem die Bauleitung obliegt.

Zur Koordinierung der anstehenden Arbeiten traf sich Steinkämper am Montagmorgen mit Ulrich Vassmer, dem Fachplaner für die Elektroanlagen, und Meinolf Laumeier als Fachplaner für den Bereich Heizung, Lüftung und Klima. Seitens der Gemeinde waren Thomas Overbeck und Klaus Dünschede von der Bauabteilung dabei.

Gemäß dem wegen Verzögerungen bei der Glasfronten leicht angepassten Zeitablauf liegen die Arbeiten derzeit im Plan, berichtete Steinkämper und ergänzte: „Wir sind aus dem Frost raus und können jetzt innen ungestört durcharbeiten.“

Zeitgemäße EDV-Einrichtung kommt

Welche Arbeiten beispielhaft noch anstehen, lässt sich anhand des Sitzungssaals verdeutlichen. Bei der Elektroausstattung wird zum Beispiel auch eine zeitgemäße EDV-Einrichtung berücksichtigt, die westliche Giebelwand des Saals wird künftig als Projektionsfläche genutzt. Die Sitzordnung im neuen Ratssaal wird deshalb umgedreht. 

Vor der westlichen Giebelwand steht der Tisch für die Verwaltung, die Ratsmitglieder sitzen U-förmig vor der großen Glasfassade zum Pankratiusplatz. Neben einem Teppich als Bodenbelag ist nach der Dämmung und Verkleidung des Satteldachs wegen der Akustik in dem großen Saal der Einbau eines hängenden Deckensegels aus Lochgipsplatten vorgesehen, erklärte Steinkämper.

Indirekte Beleuchtung im Trauzimmer

Für die Möblierung, so Overbeck, werden die Tische und Stühle aus dem alten Ratssaal verwendet, ergänzt um einige neue Teile. Ähnlich soll bei den neuen Räumen für die Touristik im Erdgeschoss verfahren werden, Einrichtungen wie der Empfangstresen kommen aber als Neuteile hinzu. Auf ein besonderes Ambiente soll vor allem beim Trauzimmer geachtet werden. Dies soll vor allem durch eine indirekte Beleuchtung gelingen, die die Gemeinde kostengünstig bekommen kann.

Die derzeitigen Beeinträchtigungen durch die Baustellen betreffen Overbeck zufolge vor allem die Besucher, die Umleitungen und neuen Wege seien vielen inzwischen aber auch bekannt. Bezüglich der Mitarbeiter im Rathaus werde versucht, lärmintensive Maßnahmen wie Stemmarbeiten möglichst kompakt und möglichst wenig störend durchzuführen.

Kurzzeitparkplätze in der Kurkölner Straße

Bis Ende Mai, so die Prognose des Architekten, soll die Umbaumaßnahme abgeschlossen sein. Bis dahin wird auch das äußere Umfeld hergerichtet, inklusive der Ausweisung von einigen neuen Kurzzeitparkplätzen in der Kurkölner Straße.

Die Kosten entwickeln sich als Ergebnis der Ausschreibungen für die aktuellen Gewerke innerhalb des Rahmens, der zwischenzeitlich von der Gemeindeverwaltung vorgestellt worden war, erklärte Steinkämper. Wo Kosteneinsparungen möglich sind, werde dies auch beachtet.

Wie berichtet, muss wegen der stark angezogenen Preise im Baugewerbe mit höheren Kosten gerechnet werden, als 2015 zu Beginn der Umbauplanung angesetzt worden war. Sollten die Kosten um 35 Prozent steigen, würde dies bei der ursprünglichen Summe von 714.000 Euro fast 250.000 Euro ausmachen.

Die SPD-Fraktion nannte allerdings auch Summen von 1,2 Millionen Euro oder mehr. Zu bedenken ist jedoch, dass ein Anteil von 70 Prozent der ursprünglichen Kostenschätzung, konkret etwa 500.000 Euro, über Regionale-Zuschüsse abgedeckt sind.

Quelle: Soester Anzeiger, Ludger Tenberge

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